Wozu unterscheidet man zwischen E- und U-Musik, bis hin zur AKM, wo dafür unterschiedliche Tantiemensätze vorgesehen sind?

Ich kann nur staunen über die Banalität mancher „E-Stücke“, die zwar den Weg  in den Konzertsaal nicht schaffen, aber bei Wettbewerben zu hören sind. Umgekehrt hat es viel „U-Musik“ verdient in die Musikgeschichte einzugehen.

 

Ich selber schreibe F-Musik, also funktional. Damit meine ich, dass ich die Möglichkeiten des Instruments, bei Auftragswerken auch die Möglichkeiten der Interpreten berücksichtige. Für Streichquartett schreibe ich „modern“, lasse aber gerne Rock- und Jazzelemente einfließen; meine Stücke für A-capella-Ensemble sind poppig; bei einem Musical strebe ich nach Ohrwürmern. Unterhalten soll meine Musik immer.

 

In meinen Kompositionen versuche ich Spielfreude mit musikalischem Anspruch zu verbinden. Am wichtigsten ist für mich nicht der Komponist, sondern der Interpret und das Publikum. Daher bin ich mit Spielanweisungen sehr sparsam und freue mich über jede eigenständige Interpretationsidee der Musiker. Auf der anderen Seite finde ich, dass der Hörer ein Recht darauf hat, in seinem Wunsch nach spannender, nachvollziehbarer Musik ernst genommen zu werden.

 

Am liebsten schreibe ich für Streicher und Klavier. An den Streichern schätze ich die schier unerschöpfliche Fülle an Klängen, die ich versuche immer besser verstehen zu lernen; das Klavier ist für mich der Inbegriff des musikalischen Zusammenhalts, sowohl in rhythmischer als auch in harmonischer Hinsicht.

Komponist
wpf9f0ac21.png
wpcfb3ef44.png
wpd0172df7.png
wp203e4bf2.png
wp1eb10a14.png
wpf9f0ac21.png
wpcfb3ef44.png
wpd0172df7.png
wp203e4bf2.png
wp1eb10a14.png
wpc48d5631.png